Terminologiemanagement Ihre Begriffe. In jeder Sprache gleich.
Eine Terminologiedatenbank legt fest, wie Ihre Fachbegriffe in jeder Sprache heißen. So spricht Ihr Unternehmen über alle Texte, Märkte und Teams hinweg mit einer Stimme. Besprechen Sie jetzt mit uns, wie Sie vom Terminologiemanagement profitieren können.
Übersetzungspartner für anspruchsvolle Unternehmen
- Was es ist: Ein gepflegtes System, das festlegt, wie Ihre Fachbegriffe in jeder Sprache verbindlich heißen, samt Definition und Kontext. Das Werkzeug dahinter ist die Termbase.
- Für wen: Unternehmen mit eigener Fachsprache, mehreren Märkten oder strengen Vorgaben an Marken- und Produktbegriffe.
- Was es bringt: Einheitliche Corporate Language, weniger Rückfragen und Korrekturen, eine klare Markenwahrnehmung über Jahre.
- Der Unterschied: Das Memory speichert rückblickend, was schon übersetzt wurde. Terminologiemanagement legt vorausschauend fest, wie Sie Ihre Begriffe verwenden. Mehr dazu im Translation Memory.
Wenn ein Begriff drei Übersetzungen hat
Inkonsistente Sprache verwirrt Kunden und Mitarbeiter
Ein Beispiel: Ein Softwareunternehmen bietet ein Update an. In einer Region heißt es „Leistungsverbesserung", in einer anderen „Effizienzsteigerung". Kunden und sogar die eigenen Mitarbeiter fragen sich, ob das dasselbe Update ist. Jedes Wort, das Ihr Unternehmen verwendet, trifft eine Entscheidung. Ohne Terminologiemanagement trifft sie der Zufall, mit Termbase treffen Sie sie bewusst. Als Übersetzungsagentur mit eigener Technologie macht tolingo diese Kontrolle zum festen Teil des Prozesses.
Jeder übersetzt anders
Derselbe Begriff fällt je nach Text unterschiedlich aus.
- Produktname taucht in drei Varianten auf
- Kunden sind unsicher, ob es dasselbe ist
- Jede Übersetzung beginnt die Begriffsfrage neu
- Korrekturschleifen wegen Wortwahl
Ein Begriff, eine Übersetzung
Jeder Begriff ist pro Sprache verbindlich festgelegt.
- Jeder Begriff hat eine festgelegte Übersetzung
- Marke und Produktnamen bleiben wiedererkennbar
- Übersetzer greifen direkt auf die Vorgaben zu
- Weniger Korrekturen, schnellere Freigabe
Anfangs Aufwand, dann dauerhaft Ersparnis
Warum sich ein Terminologiemanagement rechnet
Eine Termbase aufzubauen kostet zu Beginn etwas mehr Zeit als eine einfache Übersetzung. Danach kehrt sich das um: Jeder Folgeauftrag wird schneller und einheitlicher, weil die Begriffe schon feststehen. Je früher Sie beginnen, desto eher erreichen Sie den Punkt, an dem sich die Investition auszahlt.
Besonders stark wirkt der Effekt zusammen mit dem Translation Memory: Während die Termbase die Begriffe regelt, sichert das Memory ganze wiederkehrende Sätze. Beide zusammen halten Kosten niedrig und Qualität hoch.
Über Wortlisten hinaus
Ein gepflegtes System statt einer einmaligen Wörterliste
Hier liegt der eigentliche Unterschied zu einer simplen Wortliste. Ein Translation Memory sagt rückblickend: „So haben wir diesen Satz letztes Mal übersetzt." Terminologiemanagement legt vorausschauend fest: „So heißt dieser Begriff bei uns, verbindlich, und zwar aus diesem Grund." Eine gute Terminologiedatenbank hält deshalb nicht nur fest, wie ein Begriff übersetzt wird, sondern auch warum. So treffen Übersetzer die richtige Wahl, auch bei neuen Texten und bei der Lokalisierung für neue Märkte. Für Sie heißt das: weniger Abstimmung, weniger Korrekturschleifen, eine Marke, die in jeder Sprache gleich klingt.
Der bevorzugte Term pro Sprache, dazu erlaubte Synonyme und ausdrücklich verbotene Varianten.
Eine kurze Erklärung, was gemeint ist. So weiß der Übersetzer, welcher Begriff in welcher Situation passt.
Namen, die nicht übersetzt werden dürfen, und Schreibweisen, die immer gleich bleiben müssen.
Hinweise zur Ansprache, etwa Sie oder du, formell oder locker, je Markt und Zielgruppe.
Wir starten mit Ihren bestehenden Texten, Glossaren und Vorgaben. Daraus entsteht ein erster Bestand, den wir gemeinsam abstimmen. Die Termbase wächst dann mit jedem Auftrag weiter. Vorhandene Glossare lassen sich oft direkt einlesen.
Wann ein Terminologiemanagement besonders zählt
Überall, wo Begriffe Bedeutung tragen
Je fachlicher und mehrsprachiger Ihre Inhalte, desto wichtiger werden festgelegte Begriffe. Typische Felder:
Bauteile und Funktionen müssen über alle Handbücher gleich heißen. Die technische Übersetzung lebt von fester Terminologie.
Juristische Begriffe dulden keine Mehrdeutigkeit. In der juristischen Übersetzung ist der exakte Term entscheidend.
Fachbegriffe müssen präzise und einheitlich sein. Die medizinische Übersetzung verlangt geprüfte Terminologie.
Claims, Produktnamen und Tonalität prägen die Wahrnehmung. Die Marketing-Übersetzung braucht eine klare Markensprache.
Menüpunkte und Meldungen müssen überall identisch sein. Bei der Software-Lokalisierung in der Technologie-Branche hält die Termbase die Oberfläche konsistent.
Wer in vielen Sprachen auftritt, braucht eine zentrale Quelle, damit die Marke überall gleich klingt.
Teil von Technologie & API
Die Termbase regelt Begriffe, drei Bausteine ergänzen sie
Das Terminologiemanagement legt die Begriffe fest. Damit sie überall wirken, arbeiten drei weitere Bausteine mit:
Speichert rückblickend ganze Sätze, die Termbase legt vorausschauend Begriffe fest. Zusammen sichern sie Konsistenz auf beiden Ebenen.
Bei Aufträgen über die Schnittstelle greift die Terminologie automatisch. Begriffe bleiben auch automatisiert korrekt.
Bindet die Terminologie direkt an Ihre Systeme an, sodass Vorgaben schon beim Erstellen greifen.
Die Plattform, in der Terminologie, Memory und API als fertige Lösung zusammenkommen.
Häufige Fragen zum Terminologiemanagement
Abgrenzung, Aufbau, Pflege, Nutzen
Was ist der Unterschied zwischen Terminologiemanagement und Translation Memory?
Das Translation Memory ist ein Speicher: Es legt übersetzte Sätze ab und schlägt sie automatisch wieder vor, es blickt zurück. Terminologiemanagement ist eine gepflegte Disziplin: Es legt vorausschauend fest, wie Ihre Begriffe verwendet werden, in jeder Sprache, mit Definition und Kontext. Das Memory sorgt für Konsistenz im Satz, das Terminologiemanagement für eine bewusst gepflegte Unternehmenssprache auf Begriffsebene. Beide arbeiten zusammen.
Wie entsteht unsere Terminologiedatenbank?
Wir starten mit Ihren bestehenden Texten, Glossaren und Vorgaben und erstellen daraus einen ersten Bestand. Diesen stimmen wir mit Ihnen ab. Danach wächst die Termbase mit jedem Auftrag. Bestehende Glossare lassen sich oft direkt übernehmen.
Lohnt sich das auch für kleinere Unternehmen?
Sobald Sie regelmäßig übersetzen lassen oder eine erkennbare Fachsprache haben, zahlt sich eine Termbase aus. Sie muss nicht groß starten: Oft genügen die wichtigsten Marken- und Produktbegriffe, der Rest wächst mit der Zeit.
Wem gehört die Terminologiedatenbank?
Die Termbase ist Ihr Eigentum, genau wie Ihr Translation Memory. Sie wird nach ISO 27001 sicher verwaltet und bleibt Ihr sprachlicher Vermögenswert.
Funktioniert das auch mit Maschinenübersetzung?
Ja. Die Terminologie lässt sich in die Maschinenübersetzung und das Post-Editing einbinden. So werden Ihre festgelegten Begriffe auch bei automatisierten Aufträgen berücksichtigt.
Technologie & API
Sie wollen Ihre Sprache dauerhaft konsistent halten?
Terminologie, Memory, API und Integration greifen ineinander. Die Übersicht zeigt, wie die Bausteine zusammenspielen.
Lassen Sie uns Ihre Termbase aufbauen.
Schicken Sie uns Ihre Texte oder ein bestehendes Glossar. Wir zeigen Ihnen, wie ein Terminologiemanagement Ihre Sprache vereinheitlicht und Aufwand spart.
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