Post-Editing nach ISO 18587 Ihre KI-Übersetzung, menschlich abgesichert.
Sie haben einen Text durch DeepL, Google Translate oder ein Sprachmodell wie ChatGPT laufen lassen. Eine muttersprachliche Fachperson prüft das Ergebnis nach ISO 18587 auf Treue zum Original, Terminologie, Halluzinationen und Stil. Light für interne Texte, Full für veröffentlichungsreife. Schicken Sie uns Ihren Maschinen-Output.
Übersetzungspartner für anspruchsvolle Unternehmen
- Was es ist: Die menschliche Nachbearbeitung maschineller und KI-Übersetzungen nach ISO 18587, durch eine native Fachperson.
- Für wen: Unternehmen, die DeepL, Google Translate oder Sprachmodelle nutzen und das Ergebnis verlässlich machen müssen.
- Was es bringt: Treue zum Original, konsistente Terminologie und der passende Stil, je nach Stufe ab 0,05 €/Wort.
- Der Unterschied: Post-Editing bearbeitet Texte aus der Maschine. Von Menschen geschriebene Texte bearbeitet das Korrektorat & Lektorat.
Was die Maschine flüssig formuliert, aber nicht prüft
Vier Schwachstellen, die bei KI-Übersetzungen wiederkehren
Moderne Maschinenübersetzung klingt überzeugend, auch wenn sie falsch liegt. Genau das ist die Gefahr: Ein flüssiger Satz wirkt richtig, bis jemand mit Fachwissen und Blick auf das Original hinsieht. Das Post-Editing schließt diese Lücke.
Sprachmodelle ergänzen mitunter Inhalte, die im Original gar nicht stehen. Im flüssigen Text fällt das nicht auf, im Vertrag oder Beipackzettel schon.
Dasselbe Bauteil heißt mal so, mal anders. Die Maschine kennt Ihre festgelegten Begriffe nicht, eine Fachperson setzt Ihr Glossar konsequent durch.
Maschinen treffen selten die Markenstimme. Aus einer pointierten Kampagne wird ein korrekter, aber blasser Text. Im Marketing kostet das Wirkung.
Ein Wort mit zwei Bedeutungen, ein Bezug über mehrere Sätze: Wo Kontext entscheidet, übersieht die Maschine das gern. Die Fachperson liest gegen das Original.
Light, Full oder mit Vier-Augen-Check
Die Stufe hängt davon ab, wohin der Text geht
ISO 18587 kennt zwei Stufen, dazu kommt auf Wunsch ein zweiter Durchgang. Die Wahl richtet sich nicht nach dem Budget, sondern danach, ob der Text im Haus bleibt oder nach außen geht. Beide Stufen bearbeitet eine native Fachperson.
Korrigiert das, was den Text unverständlich oder falsch macht: Richtigkeit, Grammatik, Terminologie grob, Halluzinationen raus. Für interne Texte und Wissensbasen. Ab 0,05 €/Wort.
Arbeitet den Text so auf, dass er von einer Humanübersetzung kaum zu unterscheiden ist: Stil, Terminologie im Detail, Ton auf den Zielmarkt. Für Texte, die nach außen gehen. Ab 0,08 €/Wort.
Auf Wunsch prüft eine zweite Fachperson das Ergebnis gegen, bekannt aus ISO 17100. Für publikationsreife oder regulierte Inhalte mit Audit-Trail.
Bleibt der Text im Haus, reicht Light. Geht er an Kunden, Öffentlichkeit oder Behörden, nehmen Sie Full. Im Zweifel beraten wir Sie vor dem Auftrag, welche Stufe zu Ihrem Text passt. Die Stufe legen Sie pro Dokumenttyp einmalig fest, danach läuft jeder Auftrag automatisch darin.
Was Post-Editing kostet
Wortpreis statt Schätzung, mit Rechenbeispiel
Post-Editing rechnen wir nach Wortpreis ab, weil der Aufwand mit dem Volumen wächst und der Wortpreis über Sprachen hinweg vergleichbar bleibt. Den verbindlichen Festpreis nennen wir nach einem Blick auf Ihre Datei.
| Leistung | Preis ab | Geeignet für |
|---|---|---|
| Light Post-Editing (ISO 18587) | 0,05 €/Wort | Interne Texte, Wissensbasen, Mitarbeiterkommunikation |
| Full Post-Editing (ISO 18587) | 0,08 €/Wort | Webseiten, Marketing, Geschäftsberichte aus DeepL- oder KI-Output |
| Vier-Augen-Check (auf Wunsch) | auf Anfrage | Publikationsreife Texte, regulierte Inhalte, Audit-Trail |
| Express (24 Std.) | +30 bis 50 % | Deadline-kritische Lieferungen, Kampagnen-Launches |
Ein Rechenbeispiel: Ein Geschäftsbericht mit 15.000 Wörtern, dessen englische DeepL-Übersetzung als Full Post-Editing aufgearbeitet werden soll, liegt ab ca. 1.200 €. Als Light Post-Editing für die interne Version ab ca. 750 €. Das Tempo liegt bei rund 4.000 bis 5.000 Wörtern pro Werktag. Die Werte sind Richtwerte und hängen von Stufe, Sprachpaar und Ausgangsqualität ab. Für wiederkehrende Projekte vereinbaren wir Rahmenkonditionen mit gestaffeltem Volumenrabatt. Mehr zu Wortpreisen auf der Preisseite.
Wann sich Post-Editing besonders lohnt
Überall, wo Volumen auf Verlässlichkeit trifft
Je größer die Textmenge und je höher der Anspruch an Richtigkeit, desto stärker zahlt sich der menschliche Check aus. Typische Fälle:
Tausende Artikel, maschinell übersetzt, die im E-Commerce trotzdem überall stimmen müssen. Full für die Verkaufsseiten, Light für interne Felder.
Handbücher aus dem Redaktionssystem, bei denen falsche Terminologie teuer wird. Post-Editing sichert die technische Übersetzung aus der Maschine ab.
Hilfe-Artikel und FAQ in vielen Sprachen, die schnell verständlich sein müssen, aber nicht druckreif. Der klassische Fall für Light Post-Editing.
Inhalte, die nach außen gehen und Wirkung brauchen. Hier lohnt Full Post-Editing, damit der Text nicht nach Maschine klingt, sondern nach Ihrer Marke.
Dokumente, bei denen ein Bedeutungsfehler ein Risiko ist. Full Post-Editing mit Vier-Augen-Check, vertraulich nach ISO 27001 bearbeitet.
Sie übersetzen längst selbst mit DeepL oder einem Sprachmodell. Post-Editing ist die menschliche Kontrollschicht darüber, bei laufendem Bedarf über tolingo connect direkt an Ihre Systeme angebunden.
Post-Editing setzt einen brauchbaren Rohoutput voraus. Ist die maschinelle Übersetzung zu schlecht, etwa bei seltenen Sprachpaaren oder stark fachspezifischen Inhalten, wird die Nachbearbeitung aufwendiger als eine saubere Neuübersetzung. In dem Fall sagen wir Ihnen das vor dem Auftrag und empfehlen die Fachübersetzung nach ISO 17100. Wir prüfen die Ausgangsqualität, bevor wir eine Stufe vorschlagen.
Post-Editing im Übersetzungsprozess
Was davor liegt, was daneben steht
Post-Editing setzt eine maschinelle Übersetzung voraus. Je nachdem, was Sie schon haben und wohin der Text soll, passt eine andere Leistung:
Noch keine Übersetzung? Die KI übersetzt auf EU-Servern, eine Fachperson editiert direkt im Anschluss nach ISO 18587. Übersetzen und Prüfen in einem Auftrag.
Ihr Text ist von Menschen geschrieben, nicht maschinell übersetzt? Dann ist das Lektorat der richtige Weg, auf Wunsch zum Stundensatz.
Wo es ganz ohne Maschine sein soll: Eine native Fachperson übersetzt nach ISO 17100, eine zweite revidiert. Der Goldstandard für anspruchsvolle Texte.
Im Post-Editing greifen Treffer aus Ihrem Speicher zuerst, neue Segmente gehen in die gewählte Stufe. So sinken Kosten und Begriffe bleiben konsistent.
Häufige Fragen zum Post-Editing
Stufen, Sprachen, Abgrenzung, Sicherheit
Was ist der Unterschied zwischen Light und Full Post-Editing?
Light Post-Editing korrigiert nur das, was den Text unverständlich oder falsch macht, Sprache und Stil bleiben weitgehend wie ausgegeben. Geeignet für interne Dokumente, ab 0,05 €/Wort. Full Post-Editing arbeitet den Text so weit auf, dass er von einer reinen Humanübersetzung kaum zu unterscheiden ist. Geeignet für Webseiten, Marketing und Geschäftsberichte, ab 0,08 €/Wort. Beide nach ISO 18587.
Können Sie auch DeepL- oder ChatGPT-Übersetzungen prüfen?
Ja. Für jeden Maschinen- und KI-Output läuft der Service als Post-Editing nach ISO 18587, unabhängig davon, ob das Ergebnis aus DeepL, Google Translate oder einem Sprachmodell wie ChatGPT oder Claude stammt. Wir prüfen Treue zum Original, Terminologie, Halluzinationen und Stil.
Worin unterscheidet sich Post-Editing vom Korrektorat & Lektorat?
Post-Editing bearbeitet maschinell übersetzte Texte nach ISO 18587. Das Korrektorat & Lektorat bearbeitet von Menschen geschriebene Texte, etwa einen deutschen oder englischen Originaltext zum Stundensatz. Kurz: Kommt der Text aus einer Maschine, ist Post-Editing richtig. Ist er selbst geschrieben, das Lektorat.
Welche Sprachen bieten Sie an?
Über 220 Sprachen, in beide Richtungen. Jede Sprachvariante prüft eine native Fachperson, also etwa britisches gegen US-amerikanisches Englisch oder kontinentales gegen brasilianisches Portugiesisch. Häufige Sprachpaare wie Deutsch und Englisch haben eigene Service-Seiten.
Wie schnell ist die Lieferung?
Wir rechnen mit etwa 4.000 bis 5.000 Wörtern pro Werktag, je nach Stufe. Ein Geschäftsbericht mit 15.000 Wörtern ist als Full Post-Editing in drei bis vier Werktagen realistisch. Express in 24 Stunden ist möglich, mit 30 bis 50 Prozent Aufschlag.
Wie schützen Sie vertrauliche Dokumente?
tolingo ist nach ISO 27001 zertifiziert. Dateien werden verschlüsselt übertragen und ausschließlich auf europäischen Servern verarbeitet, unsere Fachpersonen unterzeichnen NDAs. Für Geschäftsberichte und Verträge richten wir auf Wunsch dedizierte Projektumgebungen mit eingeschränktem Zugriff ein.
Textservices
Sie suchen den richtigen Textservice?
Post-Editing, Korrektorat & Lektorat, Copy Writing und Transkription stehen nebeneinander. Die Übersicht zeigt, welcher Service zu welchem Text passt.
Geben Sie Ihrer KI-Übersetzung den menschlichen Check.
Laden Sie Ihren Maschinen-Output hoch, gern mit dem Originaltext. Wir empfehlen die passende Stufe und nennen Festpreis und Liefertermin.
Antwort in unter 1 Std. · ISO 18587 · NDA auf WunschGlossar: Begriffe rund ums Post-Editing
- Post-Editing (MTPE)
- Die menschliche Nachbearbeitung einer maschinellen Übersetzung. Die Abkürzung MTPE steht für Machine Translation Post-Editing. Eine native Fachperson korrigiert den Maschinen-Output nach ISO 18587 auf Treue zum Original, Terminologie und Stil.
- Light und Full Post-Editing
- Die beiden Stufen nach ISO 18587. Light beseitigt nur das Sinnentstellende und eignet sich für interne Texte. Full arbeitet den Text bis nahe an eine Humanübersetzung heran und eignet sich für veröffentlichungsreife Inhalte. Welche Stufe passt, zeigt der Abschnitt Light oder Full.
- ISO 18587
- Die internationale Norm für das Post-Editing maschineller Übersetzungen. Sie definiert die Anforderungen an Prozess und Kompetenz der Post-Editoren sowie die Abgrenzung von Light und Full. Sie ergänzt die ISO 17100 für reine Humanübersetzung.
- Halluzination
- Ein Fehlerbild maschineller Übersetzung, bei dem das System Inhalte erzeugt, die im Ausgangstext nicht vorkommen. Der Satz liest sich flüssig, gibt aber etwas wieder, das nie da stand. Das Post-Editing fängt solche Stellen im Abgleich mit dem Original ab.
