Glossar-Erstellung für konsistente Terminologie Glossar-Erstellung: dieselben Begriffe in jeder Übersetzung.
Glossar-Erstellung heißt: Wir bauen Ihre verbindliche Begriffsdatenbank auf, je Sprachkombination, mit Definitionen, freigegebenen Übersetzungen und Begriffen, die nie übersetzt werden sollen. Jede Übersetzung gleichen wir automatisiert dagegen ab. Beratung anfragen.
Lokalisierungs- und Redaktionsteams führender Unternehmen vertrauen tolingo
- Was es ist: Der Aufbau einer verbindlichen, mehrsprachigen Begriffsdatenbank mit Definitionen, freigegebenen Übersetzungen und Verbotsliste.
- Für wen: Unternehmen mit wiederkehrendem Übersetzungsbedarf, festen Fachbegriffen, Markennamen oder Corporate Wording über mehrere Sprachen.
- Was es kostet: Projektbasiert nach Begriffsumfang und Sprachen, einmaliger Aufbau, danach bei jedem Auftrag automatisch angewandt.
- Der Unterschied: Die Glossar-Erstellung baut den Begriffsbestand auf. Die laufende Pflege übernimmt das Terminologiemanagement, ganze Sätze wiederholt das Translation Memory.
Wann sich ein Glossar lohnt
Überall, wo dieselben Begriffe immer gleich klingen müssen
Ein Glossar ist die Mühe wert, sobald Begriffe über Dokumente, Sprachen oder Übersetzer hinweg auseinanderlaufen. Wenn dasselbe Bauteil mal so und mal anders heißt oder ein Markenname plötzlich übersetzt wird, kostet das Nachbesserung und Wiedererkennung. Typische Auslöser:
Sie übersetzen regelmäßig ähnliche Inhalte. Ein Glossar hält Begriffe über alle Aufträge gleich, statt sie jedes Mal neu zu entscheiden.
In technischen, medizinischen oder juristischen Texten ist ein Begriff oft nur in einer Variante korrekt. Das Glossar legt sie fest.
Produkt- und Markennamen sollen oft unangetastet bleiben. Die Liste der nicht zu übersetzenden Begriffe schützt Ihre Marke in jeder Sprache.
Wechseln die Personen, wandert die Terminologie mit. Das Glossar gibt allen dieselbe Vorgabe, intern wie bei uns.
Je mehr Zielsprachen, desto schneller driften Begriffe. Das Glossar wird je Sprachkombination angelegt und hält alle Versionen synchron.
Nach einem Rebrand oder bei uneinheitlich gewachsenen Übersetzungen schafft ein Glossar einen sauberen Ausgangspunkt für alles Weitere.
Was in Ihrem Glossar steht
Mehr als eine Wortliste: festgelegt, definiert, freigegeben
Ein Glossar enthält Ihre Fachbegriffe, Corporate Wordings und Namings in der gewünschten Übersetzung, jeweils mit Definition und Verwendungsregeln. Auch verbotene Varianten und Begriffe, die gar nicht übersetzt werden sollen, sind vermerkt. Ein Eintrag sieht zum Beispiel so aus:
| Quellbegriff | Freigegeben (EN) | Nicht verwenden | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Drehmoment | torque | turning moment | technischer Kontext |
| Acme (Marke) | Acme | Übersetzung jeder Art | nicht übersetzen |
| Anwender | user | operator, customer | einheitlich in der UI |
Jeder Eintrag hält damit vier Dinge fest: den freigegebenen Zielbegriff je Sprache, die Definition oder den Kontext, verbotene Varianten und Begriffe, die geschützt bleiben. Das Glossar legen wir je Sprachkombination an und liefern es in gängigen Formaten wie TBX oder Excel, sodass es sich auch in Ihre eigenen Systeme einbinden lässt.
So entsteht Ihr Glossar
Aus Ihren Texten und Vorgaben, mit Ihrer Freigabe
Extraktion & Vorgaben
Wir ziehen Kandidaten aus Ihren bestehenden Texten und nehmen Ihre Vorgaben auf. Sie sagen, bei welchen Begriffen Sie sicher sein wollen, dass sie genau so übersetzt werden.
Definieren & abstimmen
Fachübersetzer definieren die Zielbegriffe je Sprache, ergänzen Verbotsliste und geschützte Namen. Sie geben den Bestand frei, bevor er produktiv geht.
In der Datenbank aktiv
Das Glossar liegt in unserer Datenbank. Übersetzer rufen es bei jedem Auftrag automatisch auf, ein automatisierter Abgleich prüft jede Lieferung dagegen.
Ein wiederverwendbarer Begriffsbestand Er wächst mit Ihren Projekten. Die laufende Pflege übernimmt auf Wunsch das Terminologiemanagement.
Glossar, Terminologiemanagement oder Translation Memory?
Drei Bausteine, die zusammenarbeiten, aber Verschiedenes tun
Die drei werden oft verwechselt. Kurz gesagt: Das Glossar legt einzelne Begriffe fest, das Terminologiemanagement pflegt sie über die Zeit, das Translation Memory wiederholt ganze Sätze. Die Glossar-Erstellung ist meist der erste Schritt und liefert die Grundlage für die anderen beiden.
| Glossar-Erstellung | Terminologiemanagement | Translation Memory | |
|---|---|---|---|
| Was | Aufbau des Begriffsbestands | Laufende Pflege & Anwendung | Wiederverwendung ganzer Sätze |
| Ebene | Einzelne Begriffe | Begriffe über Zeit und Projekte | Sätze und Segmente |
| Wann | Einmaliger Aufbau, am Anfang | Fortlaufend | Bei wiederkehrenden Inhalten |
| Mehr dazu | Diese Seite | Terminologiemanagement | Translation Memory |
Was die Glossar-Erstellung kostet
Projektbasiert, mit einmaligem Aufbau
Anders als eine Übersetzung rechnen wir die Glossar-Erstellung nicht nach Wortpreis ab, sondern projektbasiert. Der Aufwand richtet sich nach der Zahl der Begriffe, den Sprachen und danach, wie viel wir aus Ihren Texten extrahieren und wie viel Sie vorgeben. Den Festpreis nennen wir nach einem Blick auf Ihr Material.
Das Glossar entsteht einmal, wirkt aber bei jedem Folgeauftrag. Es spart die nachträgliche Korrektur unternehmensspezifischer Begriffe, verkürzt Abstimmungsschleifen und macht neue Übersetzer schneller treffsicher. Bei wiederkehrendem Bedarf zahlt es sich daher meist schon nach wenigen Aufträgen aus. Für laufende Pflege und Ausbau koppeln wir es mit dem Terminologiemanagement.
Häufige Fragen zur Glossar-Erstellung
Inhalt, Abgrenzung, Formate, Kosten
Was ist ein Glossar genau?
Ein Glossar enthält die Fachbegriffe, Corporate Wordings und Namings eines Unternehmens in der gewünschten Übersetzung, jeweils mit Definition und Verwendungsregeln. Dazu kommen verbotene Varianten (forbidden terms) und Begriffe, die nicht übersetzt werden sollen. Ein Glossar lässt sich für mehrere Sprachen anlegen.
Was ist der Unterschied zwischen Glossar-Erstellung, Terminologiemanagement und Translation Memory?
Die Glossar-Erstellung baut den Begriffsbestand auf, also einzelne Begriffe mit freigegebener Übersetzung. Das Terminologiemanagement pflegt und wendet diese Begriffe fortlaufend über alle Projekte an. Das Translation Memory arbeitet eine Ebene darüber und wiederholt ganze Sätze, die schon einmal übersetzt wurden. Das Glossar ist meist der erste Schritt.
Was kostet die Glossar-Erstellung?
Wir rechnen projektbasiert ab, nicht nach Wortpreis. Der Aufwand hängt von der Zahl der Begriffe, den Sprachen und dem Anteil ab, den wir extrahieren oder den Sie vorgeben. Der Aufbau ist einmalig und wirkt danach bei jedem Auftrag. Den Festpreis nennen wir nach Sichtung Ihres Materials.
Können Sie ein Glossar aus unseren bestehenden Texten erstellen?
Ja. Wir ziehen Begriffskandidaten aus Ihrem vorhandenen Material und schlagen Einträge vor. Sie ergänzen Ihre Vorgaben und geben den Bestand frei. So entsteht ein Glossar, das wirklich zu Ihrer Sprache passt, statt aus einer generischen Liste.
Wie wird das Glossar bei Übersetzungen angewandt?
Das freigegebene Glossar liegt in unserer Datenbank. Sobald wir einen Auftrag von Ihnen bearbeiten, rufen die Übersetzer es automatisch auf. Zusätzlich gleicht eine automatisierte Qualitätskontrolle jede Lieferung gegen das Glossar ab, sodass die Begriffe überall gleich stehen.
In welchen Formaten und Sprachen liefern Sie?
Wir legen das Glossar je Sprachkombination an, in über 220 Sprachen. Geliefert wird in gängigen Formaten wie TBX oder Excel, sodass Sie es auch in Ihren eigenen Systemen nutzen können. Auf Wunsch binden wir es über Systemintegration direkt an Ihre Abläufe an.
Können wir ein bestehendes Glossar einbringen?
Ja. Ein vorhandenes Glossar übernehmen wir, prüfen es auf Lücken und Widersprüche und führen es mit den Begriffen aus Ihren Texten zusammen. So müssen Sie nicht bei null anfangen.
Was passiert mit Begriffen, die nicht übersetzt werden sollen?
Marken-, Produkt- und Eigennamen markieren wir als geschützt, sie bleiben in jeder Sprache unangetastet. Ebenso hält das Glossar fest, welche Varianten nicht verwendet werden dürfen. Beides schützt Ihre Marke und verhindert ungewollte Übersetzungen.
Technologie & API
Begriffe pflegen und Sätze wiederverwenden?
Glossar, Terminologiemanagement und Translation Memory greifen ineinander. Das Terminologiemanagement hält Ihren Bestand langfristig konsistent.
Legen Sie Ihre Begriffe einmal fest, gültig für jede Übersetzung.
Schicken Sie uns Beispieltexte und Ihre Wunschbegriffe. Wir schlagen Glossareinträge vor, stimmen sie mit Ihnen ab und nennen Festpreis und Liefertermin.
Antwort in unter 10 Min. · je Sprachkombination · TBX oder ExcelGlossar: Begriffe rund um die Glossar-Erstellung
- Terminologiedatenbank (Termbase)
- Die strukturierte Datenbank, in der die freigegebenen Begriffe, Definitionen und Regeln liegen. Übersetzer rufen sie automatisch auf. Das Anlegen und Pflegen bezeichnet man als Terminologiemanagement.
- Forbidden Term (Verbotsliste)
- Eine Variante, die ausdrücklich nicht verwendet werden soll, etwa eine veraltete oder missverständliche Übersetzung. Sie steht im Glossar, damit niemand versehentlich darauf zurückgreift.
- Do-not-translate (DNT)
- Begriffe, die in jeder Sprache unverändert bleiben, meist Marken-, Produkt- und Eigennamen. Sie sind im Glossar als geschützt markiert.
- Corporate Wording
- Die festgelegte Sprache eines Unternehmens, von Fachbegriffen bis zur Tonalität. Ein Glossar überträgt dieses Wording verlässlich in jede Zielsprache.
